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michaela schober schrieb am 20.11.2016 um 19:41:

Totensonntag

Ihr, die ihr schlaft schon manches Jahr,
Ihr, die ihr seit kurzem begraben -
Wacht auf! und macht euch der Gäste bereit:
Ihr sollt euern Sonntag heut` haben!

Was wir verloren mit euerm Tod,
Das werden wir nie verschmerzen.
Und dennoch - : heut hält ein heimlicher Strom
Verknüpft die sehnenden Herzen!

Auf Brücken der Liebe eilen wir hin
Zu eurer schweigsamen Stätte;
Da ist`s uns, als hielten wir eure Hand
Und säßen still - traulich am Bette.

Da pflegen wir heimliches Zwiegespräch
Tiefinnig - wie kaum zu sagen
Und blicken uns klar ins Aug` hinein
Und nicken und lächeln und fragen -

Wie dieses und wie jenes kam,
Wir wollen es euch erzählen;
Was uns`re Seele umschlossen hält,
Darf eur`er Seele nicht fehlen -

Und kehren wir dann vom Friedhof heim
Im dämm`rigen Abendstunden,
Dann soll uns allen ums Herze sein,
Als hätten wir jene gefunden,

Die wir für immer verloren geglaubt,
Die wir so lange entbehrten,
Die, ob sie auch der Tod geraubt,
Auf ein Stündelein ... wiederkehrten.

von Otto Promber (1874-1941)

Im Lieben Gedenken an DICH
Ich denke oft an euch ,wenn ich auch nicht mehr so viel am PC bin . Hab euch, Dich in mein Herz aufgenommen und manch Minuten gehören DIR.
Dank auch für die schönen Einträge immer wieder.

Michaela mit Michael tief im Herzen

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41

michaela schober schrieb am 17.07.2016 um 20:39:

Heilsamer Umgang mit Gefühlen
Es ist nicht der Schmerz an sich, sondern die Vermeidung von Schmerz, welche zu Leiden führt. Fast jeder Mensch in unserer westlichen Kultur möchte die so genannten negativen Gefühle vermeiden, loswerden oder wegdrücken, während er den so genannten positiven Gefühlen hinterherjagt und sie festhalten möchte.
Doch wie im Zentrum eines tosenden Orkans absolute Stille herrscht, so befindet sich auch im Zentrum eines Gefühls ein Schatz, den es zu entdecken gibt. Angst, der man wirklich in der Tiefe begegnet, verwandelt sich in Stille. Es ist unmöglich, Angst wirklich zu fühlen, ohne dass sie sich auflöst, es sei denn, der Verstand erzählt sich darüber weiterhin eine Geschichte.
Nicht unterdrücken, nicht ausdrücken, sondern wirklich damit sein.
Viele Menschen versuchen, ihre so genannten negativen Gefühle wie Trauer, Angst, Eifersucht, Wut oder Hass weg zu therapieren, in dem sie sie rauslassen, rausmalen, raustanzen oder ähnliches. Wie wäre es damit, einmal zu erforschen, was sich in der Tiefe eines jeden Gefühls verbirgt? Ich lade Dich ein, mutig durch alle Schichten von Rollen, die Du spielst, von Masken, die Du Dir aufgesetzt hast, von Glaubenssätzen über Dich, andere und das Leben, von den daraus resultierenden Emotionen hindurchzugehen und das zu treffen, was sich am tiefsten Punkt befindet: Dein wahres Selbst. Stille Bewusstheit in allumfassender Liebe.
Rhandi
Foto Quelle: Note di Emotioni



In Gedanken bin ich bei Dir und Deinen Lieben
Michaela mit Michael im Herzen

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michaela schober schrieb am 13.03.2016 um 20:25:

Lasst nicht nur Trauer in eure Herzen
Meine Zeit auf dieser Erde geht langsam zuende. Wenn ich euch verlassen muss, werdet ihr sehr traurig sein. Doch ich bitte euch, lasst auch Hoffnung in eurer Herzen sein.
Denkt stets daran, dass ich dennoch immer nahe bei euch bin. Und oftmals werdet ihr spüren, dass sogar noch näher bin als jemals zuvor.
Es gibt mit Sicherheit mehr, als unser Verstand zu erfassen vermag. So ist es möglich, dass ich fort bin und dennoch hier, wie in einem fernen Land und doch ganz nah.
Ihr werdet es erleben: Wenn wenn ihr mich braucht, bin ich euch nah, wenn ihr euch nach mir sehnt, halte ich euch die Hand.
Wenn ich gegangen bin, spielen Raum und Zeit für mich keine Rolle mehr. Ich bin dann überall, zu jeder Zeit.
Dann habe ich meine Heimat bei dem, der selbst der Raum ist und die Zeit und die Ewigkeit. In ihm sind wir uns nah, wenn ich gegangen bin.
Was für mich Gewissheit ist, lasst für euch zumindest eine kleine Hoffnung sein. Mitten in eurer großen Trauer gebt dieser Hoffnung Platz in euren Herzen. So wird die Hoffnung aufgehen wie ein kleines Samenkorn in großer dunkler Erde, das wünsche ich. So kann ich gehen.
Danke immer wieder für eure schön
geschriebenen Zeilen.
Sie tun so gut....
Danke für die schönen Kerzen die ihr
meinem Julien anzündet.
Danke....eure Michaela mit Michael im Herzen

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michaela schober schrieb am 20.01.2016 um 19:23:

Wo bist du? Das ist eine von unzähligen Fragen in der Trauer.
Vielleicht sind diese tiefe Traurigkeit um den Verlust unserer Lieben, diese schier unstillbare Sehnsucht nach dem Himmel, all die vielen Fragen mit einer Himmelsleiter vergleichbar?
Stufe um Stufe müssen wir auf unserer Himmelsleiter erklimmen, die uns dort hinführt, wohin unser Herz verlangt. Und vielleicht können wir all den Stufen, die wir nehmen, Namen oder Attribute geben. Da sind die Stufen der Mutlosigkeit, oder da ist die Stufe des Zorns, die Stufe der Angst, des Bangens, der Verzweiflung ... Aber da sind auch die Stufen des Mutes, der Hoffnung, des Vertrauens und Glaubens, des inneren Wachstums … und die wundersamste aller Stufen, über die wir immer und immer wieder wie von Zauberhand getragen werden, das ist die Stufe unserer LIEBE ...
Hand in Hand nehmen wir eine Stufe nach der anderen – bis wir dann eines Tages unsere Lieben wieder in die Arme schließen dürfen. ღ
ღ Petra Franziska Killinger
in FORUM "Schmetterlingsflüstern", "Mut zur Trauer", 2005


In tiefer Verbundenheit und in Gedanken ganz oft bei euch
Michaela mit Michael im Herzen

ICH DENKE AN DICH...
LIEBE HERZLICHE MITTWOCHSGRÜSSE UND EIN HELLES LICHT ZU DIR...

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michaela schober schrieb am 20.10.2015 um 18:03:

Jeder Trauernde ist ein Held,
dem unsäglich viel zugemutet wird:
in einer total veränderten Innen – und Außenwelt
muss er Übermenschliches leisten.
Die Zeit der Trauer ist mehr als ein Aufenthalt in einem
fremden Land – sie ist eine Reise in eine fremde Welt,
und der Trauernde lernt kennen,
dass Sprache von der Erlebniswelt des Fühlens
weit entfernt ist!
Sich mit dieser fremden Welt – innen und außen –
vertraut zu machen, ist der Trauerprozess.
Wenn der trauernde Mensch sich den Gefahren dieser
Reise aussetzt und seinen Weg durch das Unbekannte
findet, kehrt er verändert zurück.
Anja Wiese
Trösten ist eine Kunst des Herzens. Sie besteht oft nur darin, liebevoll zu schweigen und schweigend mitzuleiden

Ich danke dir das du immer an uns denkst und immer wieder ein paar nette Zeilen schreibst
Ich denk oft an euch

In tiefer Verbundenheit
Michaela

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